Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er mehrere Berufe hat, aber viele. Ich gehöre auch zu ihnen.

Nachdem ich in jungen Jahren an der Universität auch Psychologie belegt hatte, entschloss ich mich dann doch für ein Archäologie-Studium. Nach meiner Promotion arbeitete ich 25 Jahre in diesem Fach, 12 davon als Beraterin, Gutachterin und Moderatorin.

In meiner zweiten Berufung als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Klinische Kunsttherapeutin bin ich seit Anfang 2015 aktiv. In den letzten fünf Jahren schloss ich meine Ausbildung ab und war als Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Akutklinik tätig. Praktika und Projektarbeiten habe ich in Tageskliniken und Einrichtungen für Menschen mit Handicap absolviert.

In diesem Arbeitsumfeld habe ich Menschen mit verschiedensten psychischen Störungen in einem multiprofessionellen Team gemeinsam mit meinen Kollegen behandelt. So konnte ich viel Berufspraxis sammeln in der Zusammenarbeit mit Patienten, Ärzten, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeitern.

Ich liebe meinen neu gewählten Beruf und freue mich, nun selbständig in einer eigenen Praxis losgelöst von klinischen Notwendigkeiten arbeiten und persönlich auf jeden einzelnen Klienten optimal eingehen zu können.

Meine Erfahrungen in meinem ersten Tätigkeitsfeld und auch die Umsetzung meiner Entscheidung zum Berufswechsel zusammen mit der psychotherapeutischen Heilausbildung machen es mir heute möglich, mich in verschiedenste berufliche Konstellationen meiner Klienten einzufinden, um auch im beruflichen Umfeld realitätsnahe und konkrete Hilfestellung zu geben.

Neben meiner Praxis bin ich als Dozentin bei einem privaten gemeinnützigen Träger tätig und wirke an der Ausbildung und Prüfungsabnahme von Heilpraktikern für Psychotherapie und Kunsttherapeuten mit.